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Ein Schweres Herz

Man kennt es ja, wenn einem grade etwas widerfahren ist, was man für unfair hält, oder einfach eine Situation ist wo man einfach wütend wird und Sachen sagt die eigentlich garnicht stimmen, für einen selbst aber grade genau der Tatbestand zu sein scheinen. Später denkt man sich dann "der hatte ja eigentlich recht".

Ich bin grade eben meine anderen Einträge durchgegangen und für die die das vielleicht denken... Bei mir war es nicht so ein Tag,Es war nicht einfach nur eine Laune, alles was ich geschrieben hatte traf damals zu und trift auch heute immer noch zu. Veränderung ist die einzig konstante... nur für mich nicht.

 Zugegeben, es gab dein einen oder anderen seltenen Tag an dem ich dachte ich würde mich dran gewöhnen. Eigentlich könnte ich doch so weiter vor mich hin leben. Ich hab ja noch meinen hummot der mir das Leben doch etwas erleichtert und es ist ja auch nicht so das ich nie lache. Aber letzten Endes ist das allein sein doch nichts für mich. Aber vileicht hab ich dafür eine lösung gefunden...

 

Eine weile ist vergangen seit ich mich hir gemeldet hatte. Es ist aber eigenltich auch nicht viel passiert.

Doch was ist eigentlich viel? Bei solchen Ereignissen wird das eigentlich nicht durch die masse der Geschehnisse bestimt ob 1 oder 100. Sondern den ausmahs, das was es anrichtet oder hervorruft. Und in dem sinne... Ja es ist viel passiert.

 Vor einpaar tagen, es war Donnerstag. Nur ein einfaches Gespräch. Ein paar Scherze, ein kleines Gespräch. Und dann fing sie an von etwas zu erzählen das ich am liebsten nie gewusst hätte. Sie hat sich gefreut, ich hätte mich eigentlich auch für sie freuen sollen. Doch stattdessen überkam mich Wut, Hass, Verzweiflung, Trauer, war möglicherweise auch noch etwas Eifersucht dabei? ich weis es nicht... das ist auch eine der Fragen die mich die letzten Tage beschäftigen.

Ich verstehe nicht wieso ich so heftig  darauf reagiert habe. Es macht für mich einfach keinen Sinn. Ich solte mich für sie freuen, ihr vileicht sogar gratulieren. aber statdessen scheint mir als würde wiedermal eine Welt zusammen brechen.

 

Doch für etwas bin ich dankbar. Seit dem tag,seit dem ereignis, habe ich an erkentnissen gewonnen, Erkentnisse über mich selbst.

Die erste ist etwas... seltsames und eigentlich auch garnicht nötig es überhaupt zu erwähnen. Aber nur der Gedanke daran das es euch vielleicht ein kleines lächeln entlocken könnte macht es schon die mühe wert.            Wenn ich wütend bin, es mir richtig schlecht geht, halt alles was ich eben schon gesagt habe dann beginne ich aufzuräumen. Vielleicht mache ich das um mich abzulenken, auch wenn es nicht geholfen hat. Egal jedenfalls mache ich es und mein Zimmer war noch nie so sauber wie jetzt.

 Die nähste Erkenntnis passt wohl jetzt auch gut. Uns war geht es um meinen eigensinnigen Humor, denn ja leider nicht viele verstehen oder mögen. Egal wie schlecht es mir geht, im Grunde verliere ich nie meinen Humor. Im Hinterkopf konnte ich mir immer noch Witze reisen doch um sie auszusprechen fand ich es einfach unpassend.

Und noch als drittes... Es ist so das Menschen etwas nicht zugeben was auf sie zutrift, sei es eine Charaktereigenschaft,  die eigentlich der Wahrheit entspricht. Doch es ist nicht so das das sie Lügen wenn sie sagen, es ist nicht so. Sondern sie selbst glauben es, dass es so ist. Und so meinte auch meine Mutter immer, ich würde mich immer x-mal zu etwas bitten und anflehen lassen, um etwas zu amchen das ich doch eigentlich machen will. Ich habe immer gesagt das es nicht stimt, für mich entsprach das auch der Wahrheit, meiner Wahrheit. Doch die letzte Zeit war ich viel am nachdenken. Und durch eine verstrickung aus zusammenhänden bin ich auch irgendwann bei dem Thema gelandet. Ich war so erlich zu mir wie schon lange nicht mehr.

Das ist auch etwas über dass man mal nachdenken sollte... Es ist leicht ehrlich zu jemand anderem zu sein, aber schwer ehrlich zu sich selbst zu sein.

Wie ich jetzt darauf kam? Ich hatte einfach das Gefühl mich mitteilen zu müssen doch irgendwie wollte ich nicht einfach anfangen zu reden... Das wurde es klar, ich wollte das man mich fragt, mich mehrmals darum bittet, bis ich alles sage. Seltsam, aber so bin ich halt. So kann man doch sagen, andere kennen mich womöglich besser, als ich mich selbst. Und wieder eine neue Erkenntnis :P

 

Und noch etwas habe ich dank ihr entdeckt. Ein ganz neues  Gefühl, von dem ich im Leben nie geglaubt hätte es jemals so zu erfahren, von dem ich nicht zu glauben gewackt hätte das es das so giebt. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Auch wenn es nicht das ist was ich gerne fühlen würde.

Es war... und es ist immer noch, ein schweres Herz. Jeder weis was damit gemeint ist wenn man sagt sein Herz war schwer vor trauer oder so. Aber ich bin mir sicher kaum einer kent dieses gefühl wirklich. Denn es stimt, es fühlt sich an wie ein schweres Herz, im wahrsten sinne des Wortes. Wie ein schwerer Stein in der Brust. ein seltsames Gefühl. Aber ich bin froh es erlebt zu haben.

 

Trotz allen neuen Erkenntnissen der letzten tage, habe ich noch immer keine Antwort auf die fragen die sich seit Donnerstag in meinem Kopf heufen.

Wieso habe ich so reagiert? Ich könte es verstehen wenn es nur eine leichte Reaktion wäre, ich hätte dann logische antworten darauf. Doch das war einfach zu viel, die Gefühle waren zu stark um es mit einer schwachen Antwort ruhen zu lassen und auch jetzt, an jedem Moment an dem ich  an dieses Gespräch denke, kommen die gefühle zurück. Einen Moment lang hatte ich sogar gedacht mir den Finger gebrochen zu haben als ich vor wut auf den Bettpfosten einschlug.

Nachts hab ich es schwer einzuschlaffen weil ich an kaum was anderes denken kann auser diesen einen tag und auch die suche nach einer Antwort läst mich nicht schlafen. 

Für die, die das jetzt vielleicht annehmen... NEIN ich liebe sie nicht, ich weis das ich sie nicht Liebe. Wenn es so wäre, wäre auch die Antwort klar. Also was ist es dann? wieso fühle ich mich so schlecht?  Und wieso habe ich jetzt dieses neue Gefühl?

 

 

 

Und es gibt noch mehr das ich heut einfach mal über mich los werden will. 

 Ich selbst halte mich für einen durchaus intelligente menschen. Ich finde es sollte nicht auf die Noten ankommen, auch andere menschen die womöglich nicht mal einen Abschluss haben können dennoch intelligent sein. Die meisten menschen würden wohl behaupten das sie mehr können als das was sie an noten für Tests und arbeiten bekommen. Bei mir und ich schätze auch bei vielen anderen spielt da wohl einfach Stress eine rolle, einfach das Gefühl "ich brauch eine gute note" macht schon das denken schwerer.

Meine Stärke z.b. ist Logik. Zusammenhänge und Schlussfolgerungen.  Ich finde ich bin oft ojektiver als andere menschen und ich denke das ist auch eine gewisse grundlage durch die ich auf meine eben genante stärke zurück greifen kann. Ich finde eigentlich immer zusammenhänge bei irgendwelche Sachen oder Ereignissen, die sich als wahr ergeben.

Natürlich ist es auch passiert das ich übers ziel hinausgeschossen bin und ganze "verschwörungen" mir aus verschiedenen gegebenheiten mir zusammengeknüpft hatte. Und es erschien ja auch alles ganz logisch. aber es war halt nur die falsche Pfärte.

 

Dieses Wochenende, es war nach einer kleinen feier, etwa 4 uhr morgens, war ich zufuß auf dem weg nach hause. Auf die feier war ich eigentlich nur gegangen in der Hoffnung  mich etwas ablenken zu können. Aber auch da verfolgten mich die Gedanken. Auch als ich drausen war. Manchmal ist mir bei dem schmerz und den ganzen Erinnerungen einfach danach zu schreien und da hab ich diese schonse ergriffen. Ich hatte garnicht geahnt das ich eine so laute stimme haben kann... Viele meinen, seinen schmerz hinaus schreien soll helfen und ich kann jetzt sagen: nein tut es nicht, mir zumindest nicht. Letzten endes wurden die Gedanken stärker und ich brach in tränen zusammen... wie so oft in denn letzten tagen...

 

In den letzen Wochen, wenn nicht Monaten hab ich auch die Antwort auf die frage gefunden, wieso ich immer noch Lebe. Es gibt 2 dinge die mich am Leben erhalten. Das erste ist wohl Wort wörtlich eine Glaubensfrage. Und in letzter zeit fehlte mir manchmal dieser Glaube.

Das zweite ist... naja sagen wir es steht auf wackligen beinen.

 

 Tatsächlich ist mir noch eine... man kann es keine Lösung nennen... aber ein Ausweg eingefallen. Einfach eine dritte Sache die mich am leben erhält und mich vielleicht sogar glücklich machen könnte... zumindest solange wie es halt eben geht. Vielleicht werde ich am ende tatsächlich noch glücklich sterben... Wunder soll es ja geben. Vielleicht ist es so wie mit einem Gefühl, man glaubt nicht dran bis es soweit ist. der letzte Satz sollte mir wohl auch wieder zu denken geben...

 

Das Wort Hoffnung kam mir da grade in den sinn... und ich musste unwillkürlich einen kleinen Lacher raus lassen.

 

 Ich hab auch vor jetzt mal so (eher nur zum Spaß ) zum Psychiater zu gehen. Das ist eigentlich etwas das ich schon immer mal machen wollte, einfach um zu hören das ich nen knacks in der Birne hab^^. Natürlich geh ich jetzt nicht los und such mir eine.. ich warte einfach auf die nähste Gelegenheit um z.b. dem Arzt was vorzulabern. Ich bezweifle aber das er mir helfen kann, es ist eigentlich nur meine neugier.

 

 Eine Sache noch... In letzter Zeit hat mich auch ein gewisser, unerklärlicher Ehrgeiz gepackt. Wenn ich schon vor mich hin Leben muss, dann will ich auch etwas bewirken. Ich will zeigen das einer alleine auch was erreichen kann. Von daher wird es Zeit was an mir zu ändern. in welche Richtung sich das nun entwickeln wird weis ich nicht. Und wie weit es gehen wird auch nicht. Ich will einfach was änder, etwas schaffen, andere menschen zu etwas animieren. Ich will ein Zeichen setzen das jeder erkennen wird wenn er es sieht!

Mal sehen wie weit ich komme...

3 Kommentare 22.6.09 18:17, kommentieren